Enzym-Cofaktor (z. B. Carboanhydrase). Fördert Wachstum und Wundheilung und unterstützt die allgemeine Immunfunktion.
Bei Aller Aqua haben wir die Ernährungsstandards für hochwertige Futtermittel erneut verfeinert. Mit der Einführung des „TEA-Konzepts“ präsentieren wir eine bedeutende Weiterentwicklung unserer Rezepturen, die weitaus mehr essentielle Spurenelemente enthält als je zuvor. Mit TEA unterstreichen wir bei Aller Aqua unseren Fokus auf die Leistung der Zuchtbetriebe und die Tiergesundheit.
Der kombinierte Fokus auf Rentabilität und bessere Tiergesundheit hat in der Aquakultur in den letzten Jahren dramatisch zugenommen. Mittlerweile ist mehr über den Stoffwechsel und die Verdauung verschiedener Fisch- und Garnelenarten bekannt, was von Futtermittelherstellern verlangt, ihre Rezepturen weiterzuentwickeln, um den Anforderungen der Branche gerecht zu werden.
Als Pionier im Bereich Aquafutter haben wir bei Aller Aqua einen weiteren Schritt auf der Innovationsleiter gemacht. Mit dem brandneuen Futterkonzept TEA wird den Züchtern ein nachhaltigerer Weg geboten, um sowohl die Gesundheit der Bestände als auch die Leistung der Zuchtbetriebe zu verbessern.
„Das TEA-Konzept geht über unsere traditionelle Futterformulierung hinaus“, sagt Jesper Clausen, Group R&D Director bei Aller Aqua, und fährt fort:
„In der Vergangenheit war der Gehalt an sogenannten ‚Spurenelementen‘ in Aquafutter auf die Verfügbarkeit von Rohstoffen und Standard-Mineralvormischungen beschränkt. Das ändert sich mit dem TEA-Konzept grundlegend. Jetzt nutzen wir die große Vielfalt an essenziellen Spurenelementen, um die Gesundheit von Fischen und Garnelen zu verbessern und damit die Leistung der Zuchtbetriebe zu steigern.“
Der Kern von TEA (Trace Elements Adjusted) dreht sich um ein breiteres Spektrum an Elementen und tiefere Einblicke in die zentrale Funktion jedes einzelnen Elements.
TEA umfasst eine lange Liste von Spurenelementen. Diese Elemente kommen typischerweise nur in winzigen Mengen vor; daher der Name „Spurenelemente“. Doch sie alle spielen eine Schlüsselrolle als Katalysatoren beim Enzymaufbau und anderen biochemischen Funktionen.
„Studien haben längst gezeigt, dass Spurenelemente eine zentrale Rolle bei einer Vielzahl biologischer Funktionen sowohl bei Fischen als auch bei Garnelen spielen“, sagt Robert Tillner, Group Product Manager bei Aller Aqua R&D, der das TEA-Konzeptprojekt leitet.
„Diese Elemente sorgen für die Enzymaktivierung und Stoffwechselfunktionen und tragen zur Aufrechterhaltung des Immunsystems bei. Wir haben dies sorgfältig untersucht und ein tragfähiges Konzept entwickelt, das eine breite Palette dieser lebenswichtigen Elemente umfasst. Dies wird künftig in unserem Futter enthalten sein.“
Das TEA-Konzept ist das erste seiner Art von Aller Aqua. Doch F&E-Direktor Jesper Clausen betont, dass dies erst der Anfang ist, da bereits weitere Studien und Versuche anlaufen.
„Wie immer werden unsere Futtermittelprodukte in enger Zusammenarbeit und im Wissensaustausch mit Fischzüchtern, Wissenschaftlern und Industriepartnern entwickelt. TEA ist nur das jüngste Beispiel. Weitere Versuche laufen an, und neue Ideen nehmen bereits Gestalt an“, sagt er.
Die sorgfältig ausgewogene Dosierung der Spurenelemente im Futter von Aller Aqua wurde in erster Linie entwickelt, um Fischzüchtern zu helfen, die Leistung ihrer Betriebe zu verbessern.
„Aus unseren Vorarbeiten wissen wir bereits, dass TEA sowohl die Verdauung als auch die Immunfunktion bei Fischen und Garnelen verbessert“, sagt Robert Tillner.
„Das bedeutet besseres Wachstum, weniger zu entsorgender Kot und insgesamt gesündere Bestände, was den Tieren und damit auch den Landwirten zugutekommt.“
Er weist darauf hin, dass viele Landwirte bereits von den Vorteilen artgerechtem Futter profitieren. Nun werden die Landwirte wahrscheinlich noch bessere Ergebnisse erzielen.
Im Forschungs- und Entwicklungszentrum von Aller Aqua unterstreicht das allgemeine Bewusstsein für Spurenelemente den zunehmenden Fokus der Branche auf Tiergesundheit und nachhaltigere Produktionsmethoden.
„Ich denke, man kann mit Sicherheit sagen, dass ‚normal‘ nicht mehr ausreicht“, sagt F&E-Leiter Jesper Clausen und fährt fort:
„Mit TEA haben wir einen großen Schritt in die Zukunft gemacht und einen neuen Maßstab gesetzt. Es liegt jedoch noch viel Arbeit vor uns. Echte Innovation braucht Zeit, und nur durch branchenweite Zusammenarbeit können wir all das erreichen, was wir uns vorgenommen haben.“
Das F&E-Team war damit beschäftigt, die Daten aus den ersten Versuchen zu verifizieren, und hat gleichzeitig in enger Zusammenarbeit mit Landwirten und Forschungspartnern mehrere neue Versuche initiiert. Diese Forschungsarbeiten werden 2026 beginnen.
Was sind Spurenelemente?